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Jahrzehnte gereift und immer noch frisch: Der Storage Layer wird 30

Das ist schon eine Leistung – etwas 30 Jahre reifen zu lassen und trotzdem in einem taufrischen Zustand zu bewahren. Unseren Entwicklern ist dieses Kunststück beim nscale Storage Layer geglückt. 1989 erblickte die Archivtechnologie der Ceyoniq das Licht der Welt. Im Jahr 2019 feiern wir deshalb schon drei erfolgreiche Dekaden der digitalen Archivierung. Und das Beste: Unsere Technologie ist alles andere als veraltet, im Gegenteil …

Was uns Menschen betrifft, so geraten die meisten von uns bei ihrem 30. Geburtstag zumindest kurz in Panik: Die ersten Falten werden gezählt, graue Haare identifiziert. Wo ist die Zeit geblieben? Bin ich wirklich schon so alt? In den Archiven dieser Welt ticken die Uhren anders, das ist ohnehin bekannt. Was hier nicht von Dauer ist, ist unbedeutend. Wenn es jedoch um Software für die digitale Archivierung geht, sind 30 Jahre dennoch gleichbedeutend mit einer kleinen Zeitreise. Wagen wir einen Blick zurück …

Write once, read multiple: Wie alles begann

Der Marktstart der ersten Produktversion des Storage Layers datiert auf das Jahr 1989. Das Vorgängerunternehmen der heutigen Ceyoniq Technology, die CE GmbH, reagierte damals auf eine steigende Nachfrage nach Archivierungslösungen im Banken- und Versicherungsumfeld. Der Storage Layer war – zunächst unter dem Namen Archive Server – als eines der ersten Software-Produkte weltweit auf die Verwaltung von digitalen Archivobjekten, z. B. Drucklisten oder gescannte Euroschecks, ausgerichtet.

Der Storage Layer basierte zu Beginn auf dem Betriebssystem OS/2 von IBM, das damals im Gegensatz zu anderen Lösungen die von Banken geforderte Sicherheitsstufe C2 bot. Archivobjekte waren damals noch vornehmlich auf sogenannten WORM-Platten (Write once, read multiple) innerhalb von Jukebox-Systemen gespeichert, damit sie nicht überschrieben werden konnten und somit eine gewisse Rechtssicherheit gewährleisteten.

Mit dem ersten Release vor 30 Jahren startete das Unternehmen damals einen regelrechten Siegeszug. Nicht viele Marktbegleiter konnten damals eine ebenso leistungsfähige Lösung vorweisen. Immer mehr Kunden, vornehmlich aus dem Banken- und Versicherungsumfeld, setzten auf den Storage Layer.

Das Erfolgsrezept: Offen und einfach

Doch was macht die Archivtechnologie der Ceyoniq eigentlich so besonders? Stefan Niemann ist seit 24 Jahren als Entwickler im Unternehmen tätig. Er erinnert sich: „Wir haben das Grundprinzip unseres Archivs immer als Garderobenmarken-Prinzip bezeichnet: Man gibt ein Dokument in das System hinein und bekommt eine Garderobenmarke zurück. Und wenn man wieder darauf zugreifen will, dann gibt man die Garderoben-Marke wieder ab und bekommt das Dokument zurück. So einfach kann es sein.“

Doch natürlich war dies nicht der einzige Vorzug, der das System von anderen unterschied: Den Entwicklern war es von Beginn an wichtig, die Archivtechnologie möglichst plattformunabhängig zu gestalten und von innen heraus stetig weiterzuentwickeln. So wurde die Technologie im Laufe der Zeit vom Betriebssystem OS/2 nicht nur auf Windows NT übertragen, sondern auch auf vier verschiedene Unix-Plattformen: AIX, HP-UX, Solaris und Tru64. Auch auf dem Großrechner konnte man mit der Technologie arbeiten. Zudem wurden immer wieder neue Storage-Systeme angebunden. Wenn große Hersteller wie IBM, EMC oder NetApp mit neuen Produkten auf den Markt gingen, trug die Entwicklungsabteilung stets dafür Sorge, dass sich der Storage Layer an diese Systeme anbinden ließ. So blieb die Technologie offen für die Integration von Innovationen.

Damals noch mehr als heute: Geschwindigkeit ist entscheidend

In den Anfangsjahren des Storage Layers gab es außerdem noch deutlich größere Unterschiede zwischen den am Markt verfügbaren Systemen, bezogen auf die Geschwindigkeit der Informationsbereitstellung. Hier konnte die Archivtechnologie aus Bielefeld punkten. War eine Lösung damals doppelt so schnell wie eine andere, war das in der Regel eine deutlich spürbarere Differenz als in heutigen Tagen. Aktuell würde sich ein solcher Unterschied wohl lediglich noch auf dem Niveau weniger Sekunden bemerkbar machen.

Doch nicht nur die Schnelligkeit war in den ersten Jahren des Storage Layers ein entscheidendes Leistungsmerkmal. Auch die Übersichtlichkeit spielte eine wichtige Rolle: Mithilfe des besagten Garderobenmarken-Prinzips wurden die Dokumente im Storage Layer von Beginn an fortlaufend nummeriert. Während andere Mitbewerber den Dokumenten damals lange und unsortierte IDs verpassten, konnten Nutzer des Storage Layers jederzeit lückenlos erkennen, welche Dokumente im System gespeichert sind. Das bietet nicht zuletzt Vorteile bei der Migration. Möchte ein Unternehmen von einem Datenträger auf einen anderen migrieren, ist es wichtig sicherzustellen, dass man beim Transport alle Dokumente mitnimmt. Dies lässt sich mit dem Storage Layer auf sehr einfache Art und Weise dokumentieren.

Die Erfolgsgeschichte fortschreiben

Auch heute noch ist der Storage Layer die technologische Basis für das Lösungsportfolio rund um die Informationsplattform nscale. Dabei zeigt sich diese bestens für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet. Mit dem Storage Layer bietet die Ceyoniq Technology eine mächtige Archivtechnologie, in die 30 Jahre Forschungs- und Entwicklungsarbeit sowie die Erkenntnisse aus unzähligen Kundenprojekten eingeflossen sind. Zudem zeigt sich, dass bei der Weiterentwicklung des Produktes die richtigen Weichen gestellt wurden, um für die Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft gerüstet zu sein. Die offene Architektur und die hohe Anpassungsfähigkeit von nscale bieten optimale Voraussetzungen für die Integration moderner Technologien und die Cloud-Nutzung.

Die Lösung wurde stetig weiterentwickelt und an die sich wandelnden Anforderungen angepasst, die der Markt an ein modernes ECM-System stellt. nscale bietet umfangreiche Möglichkeiten, etwa die rechtskonforme und revisionssichere Langzeitarchivierung gemäß TR-ESOR, die Archivierung von E-Mails und CAD-Daten oder den reibungslosen Austausch von Daten und Dokumenten aus SAP-Systemen über die Schnittstelle ArchiveLink. Auch eine Archivierung in der Public oder Private Cloud ist möglich.

Eine wesentliche Eigenschaft des Storage Layers ist zudem die hohe Investitionssicherheit, die er Anwenderunternehmen bietet. Auch Jahrzehntealte Daten und Dokumente, die mit dem Storage Layer gesichert wurden, sind heute noch problemlos lesbar, ganz gleich, in welchem System oder Format sie abgelegt wurden. Dies ist im Vergleich zu zahlreichen jüngeren Archivlösungen ein wertvolles Alleinstellungsmerkmal.

Jahrzehnte gereift und immer noch frisch: Der Storage Layer wird 30